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Logo der Flugschule Drachenfliegenlernen.
Flugschule Drachenfliegenlernen
Sybelstr. 35
D-10629 Berlin-Charlottenbg.
+49 30-32702034
Germany

Nutzungsvertragsentwurf Flugschule an den DCB

umfangreicher Vertragsentwurf zur geplanten Investition der Flugschule, Absicherung der Bank-Kreditlinien.

Antwort DCB an Flugschule: Kündigung

wie wird die Frage nach einem Shelterausbau beschieden ...

Nutzungsvertrag DCB - Flugschule

Antwort des DCB: "Wir entwerfen einen eigenen Nutzungsvertrag ..."

Sicherheitslandungen - Flugverbot

E-Mail Verkehr zwischen DCB, Flugschule und DHV: Flugverbot für Flugschule ...

Konzept B) Drachenfliegenlernen-Andreas Becker

Flugschule Drachenfliegenlernen mit Bestandaufnahme des Erreichten und Ausblick,

Konzept C) Gleitschirmschule X.Y.

Gleitschirmausbildung in Kooperation mit dem DCB

Big Boss - die Entscheidung

Höhepunkt und Abschluss der Liaison Flugschule versus DCB.

Auszug mit Wehen - Vermieterpfandrechte

der Vorstand des Drachenflieger- Club Berlins lässt nicht locker - lieber heute als morgen soll die Flugschule den Flugplatz verlassen

History

Der DCB und sein Verhältnis zu Flugschulen,


Konzept A) Fly Magic M-Martin Ackermann

Vereinsmitglieder stimmen ab: A, B oder C?

Am 18. Dezember 2006 entscheiden die Vereinsmitglieder des Drachenfliegerclubs Berlin, welcher Gewerbebetrieb (Flugschule) ab 2007 auf dem Flugplatz Altes Lager ausbilden darf.
Drei verschiedene Flugschul-Inhaber (Martin Ackermann, Andreas Becker und Gleitschirm Fluglehrer A. L.) sollten sich anhand eines Konzepts "bewerben".

Die Bewerbung von Martin Ackermann:

A) Flugschule Fly Magic M - Konzeption

Martin Ackermann
Martin Ackermann
Fluglehrer, Elbquerung 2008, (Quelle Willi Kuck)

Grundsätzlich möchte ich die Ausbildung in Drachen- UND Gleitschirmsport anbieten. Daneben werde ich über Passagierangebote und Schnupperkurse in beiden Bereichen den Bekanntheitsgrad beider Sportarten steigern.

Aufbauend auf den bisherigen Angeboten in Altes Lager wird zunächst ein komplettes Angebot an Drachenflugausbildung im Doppelsitzer-UL-Schlepp und Windenschlepp erstellt. Hierbei beabsichtige ich eine eigene Winde einzusetzen und im Trikeschlepp die Angebote des örtlichen Schleppunternehmens zu nutzen.

Gleitschirmausbildung als zweites Standbein

Das Gleitschirmsegment wird als zweites Standbein aufgebaut. Dieser Aufbau soll über einen Zeitraum von 2 Jahren erfolgen. Danach wird ausgewertet und nach Umsatz und der Relation Drachen- zu Gleitschirmausbildung eine Entscheidung über die Gewichtung der beiden Ausbildungsarten zueinander zu treffen sein. Ziel ist es, nach einer Laufzeit von 24 Monaten eine komplette Palette von Ausbildungsangeboten am Platz vorzuhalten. Dabei wird die Wirtschaftlichkeit der Flugschule entscheidend davon abhängen, wie flexibel und wie effizient die Angebote auf saisonale Schwankungen und Ausbildungstrends abgestimmt werden können. Dann sollen auch Entscheidungen über die zukünftige personelle Ausstattung der Flugschule fallen.

Der wichtigste Vorteil dieses Arrangements ist die Fähigkeit des Unternehmens, beide Möglichkeiten der Einkommenserzielung zu nutzen, Entscheidungen schnell und aus einer Hand zu treffen und so optimale Anpassungen an die Gegebenheiten am Platz und am Markt vornehmen zu können.

Gleitschirm und Drachenverkauf, Reparaturservice

Das Ausbildungsangebot wird durch den Vertrieb von Drachen- und Gleitschirmzubehör, Packerservice für Rettungsgeräte und Reparaturen und Nachprüfungen für Fluggeräte unterstützt. Auch hier sorgt die Zweigleisigkeit für Vermeidung von Konkurrenz am Platz und für ein ausgewogenes Angebot unter optimaler Ausnutzung von Standortgegebenheiten für Drachen und Gleitschirmflieger. Packservice, Reparatur und Nachprüfungen stellen ein wichtiges zukünftiges Segment für die Nutzung meiner Winterkapazitäten am Platz dar.

Ergänzt wird das Angebot schließlich auch über Passagierausbildung und Passagierrundflüge in beiden Segmenten (Drachen- und Gleitschirmflug).

Eigene Winde, Schleppangebote an den Verein

Als erfahrener Ausbilder weiß ich um die Bedenken, die von Seiten der DCB Mitglieder bei der Durchführung von Schulungsbetrieb entstehen können. Diese Bedenken kann ich leicht ausräumen. Aufgrund der Nutzung einer eigenen Winde wird es keinen Engpaß bei der Verfügbarkeit geben und es entsteht keine Abnutzung von Vereinsmaterial.

Der Schulungsbetrieb vor und nach den thermikaktiven Stunden des Tages sorgt für eine zeitliche Trennung und weniger Reibungspunkte mit den Vereinsinteressen. Zum anderen würden zum Beginn einer Ausbildung nur kurze Schleppstrecken in Betracht kommen und der Schulbetrieb würde örtlich getrennt vom DCB Flugbetrieb stattfinden. Hierbei wird sich die Schule sicher an die Bedürfnisse der Vereinskameraden anpassen können.

Als Vorteil ist zu sehen, daß an Schulungstagen nach Abbruch der Schulung oder auch einmal zwischendurch sogar schon die Schulungs-Winde aufgebaut auf dem Platz steht. DCB Piloten, die keine eigene Winde aufbauen wollen oder keine Windenfahrer haben, können sich dann, solange es nicht zu viele auf einmal werden, einfach mit der Schulungswinde in die Luft begeben. Hier bin ich sicher so flexibel wie in meinem Schulungskonzept.

Flugplatz-Vermarktung, Aufbau von Infrastruktur

Neben der Ausbildung und dem Service für Flieger gilt mein Interesse aber auch der weiteren "Vermarktung“ des Fluggeländes. Hierbei sehe ich die Zukunft insbesondere im Bereich Wettkampfsport und Veranstaltungen. Der Infrastruktur und den Angeboten für Nichtflieger, Familienangehörige und Freunde am Platz kommt hierbei eine Entscheidende Rolle zu. Zusammen mit meiner Partnerin werde ich mich beim konsequenten Aufbau solcher Angebote engagieren. Im DCB sehe ich nicht nur einen verlässlichen Partner beim Aufbau einer Existenz am Platz sondern auch eine einzigartig engagierte Gemeinde von Fliegern. Ich bin mir sicher dass das oben skizzierte Vorhaben gut in diesen Verein passen würde.

Zwei komplette Schulungsangebote unter einem Dach, reiche Erfahrungen mit der Ausbildung, die Integration in den Platz, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit und beste Beziehungen zum DHV, der Wettbewerbsszene, den Herstellern und meine Wurzeln im Maschinenbau zeichnen mein Angebot an den DCB aus. Ich würde mich freuen es ab 2007 zusammen mit Euch umzusetzen.
Martin Ackermann

was halten die Vereinsmitglieder von Konzept A?

Abstimmungsergebnis