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DHV Jahreshauptversammlung

Basis-Sicht

DHV Jahreshauptversammlung 2009



Leider habe ich gestern keine Zeit mehr gefunden, einen ausführlichen Bericht über die JHV des DHV zu schreiben. Die Sportlertagung dauerte bis 16 Uhr und danach standen noch 5 Stunden Fahrt an, danke K-P für die MFG!

Auf der DHV Homepage ist bereits ein kurzer Bericht über die Jahreshauptversammlung, dieser enthält aber, wie die gesamte JHV, viel zu viel Gerede über Ehrungen, Begrüßungen und Showeinlagen.
Ich dachte ich fahre zur JHV in Samerberg, um über die Zukunft des DHV mit zu entscheiden, nicht um eine Showeinlage nach der anderen zu bewundern. Nichts gegen die Artisten, die Aufführungen waren toll, aber gehören nicht zu einer JHV.
Dazu war die Reihenfolge, meiner Meinung nach, falsch. Wirtschaftsplan, die Kassenprüfer, die Entlastung des Vorstandes und Anträge der Mitglieder, gehören an den Anfang solch eines Events, nicht an das Ende!
Einige Begrüßungsreden sind sicherlich nicht vermeidbar, aber alle Showeinlagen und Filme sollten in das Abendprogramm.

Der Tagesordnung entsprechend verlief die JHV dann auch, nach knapp 3 Stunden, bewegte sich die Versammlung auf den ersten DHV-relevanten Tagespunkt zu.
Die Delegierten waren bereits ausgelaugt und müde, dementsprechend kurz wurde alles Wichtige durchgegangen. Die Vorstände kürzten ihre Berichte, um den Zeitplan einzuholen, Diskussionsbeiträge wurden möglichst schnell abgetan, der Wirtschaftsplan mit einer "es wird schon passen" Mentalität durchgewunken und die Anträge nicht ordentlich bearbeitet. Einzig den Kassenprüfern wurde etwas mehr Zeit eingeräumt.

Die Aussprache mit dem Vorstand wurde durch kritische Fragen von Hermann Klein begonnen. Er hatte einige Unklarheiten in der Jahresbilanz 2008 entdeckt z.B. hätte das Technikreferat laut Hochrechnung im November 2008 390.000 Euro einnehmen sollen. Im endgültigen Bericht ein Monat später, waren es nur 312.000 Euro. Wie verkalkuliert man sich innerhalb eines Monats um 78.000 Euro, fragte sich Hermann da.
Die Antwort kam aber nicht, wie es erwartet und angemessen gewesen wäre, von Finanzvorstand Dirk Aue, sondern von Klaus Tänzler.
Das der Geschäftsführer sich für die Finanzen verantwortlich fühlt, ist in Ordnung, es ging aber um die Entlastung des Vorstands.
Hätte Klaus eine Antwort auf die Frage gehabt, hätte ich es absolut verstanden, dass er antworten möchte. Aber für ein genervtes "Woher soll ich das jetzt wissen, stell so eine Frage doch zu einem früheren Zeitpunkt.", hätte er nicht ans Mikrofon gemusst. Auch das Klaus sich über den mehrfach geäußerten und unmissverständlichen Wunsch von Hermann, dass der Vorstand antworten solle, hinweg setzte, fand ich nicht angebracht.
Ich denke Dirk Aue hätte diese Frage ganz einfach beantworten können, warum sich erst Klaus einmischen muss und dann Jürgen Rüdinger als Technikvorstand die Frage beantwortet, wurde mir nicht klar.
Letztlich war die Antwort nämlich vollkommen simpel, die Hochrechnung wird im August erstellt und nicht kurz vor der JHV im November. Über den großen Zeitraum relativiert sich der Einbruch der Einnahmen doch deutlich.

Zum Schluss möchte ich noch kurz die gestellten Anträge erwähnen, ich werde versuchen mich kurz zu fassen.

Antrag 1 vom DHV Vorstand
Der erste Antrag ausgerechnet vom DHV Vorstand()ein Schelm wer dabei Böses denkt, beinhaltete die Abschaffung der "öffentlichen" Delegiertenliste.
Letztes Jahr wurde auf der JHV beschlossen, dass die Namen der Delegierten im internen Bereich der DHV Homepage veröffentlicht werden. Leider musste für die Veröffentlichung seines Namens jeder einzelne Delegierten gefragt werden. Entsprechend kurz war letztlich die veröffentlichte Liste.

Antrag 2 von Monika Frisch

Antrag Nummer 2 war eigentlich das Gegenteil von Antrag 1, der Name jedes Delegierten soll im internen Bereich der DHV Homepage veröffentlicht werden. Die Zustimmung dazu gäbe der Delegierte bereits mit Annahme der Wahl bei der Regionalversammlung.

Es ist natürlich fragwürdig, dass die Delegierten selbst über solch einen Antrag abstimmen dürfen, der Aufwand für eine Abstimmung jedes DHV Mitglieds ist aber zugegebener Maßen zu groß.

Der Vorstand argumentierte hauptsächlich mit dem Datenschutz, auch wenn ich Datenschutz als sehr wichtig ansehe und mich selbst dafür einsetze, in diesem Falle war es für mich kein gewichtiges Argument.
Zum einen sollte die Mitgliederliste im internen Bereich veröffentlicht werden, zum anderen wüsste ich nicht, welcher Arbeitgeber etwas gegen ehrenamtliches Engagement seiner Mitarbeiter haben sollte.
Vielleicht sollten wir die Ergebnisse der Bundestagswahl in 4 Jahren auch geheim halten, schließlich geht es um Datenschutz.

Letztlich wurde dem Antrag des Vorstands zugestimmt und die Delegiertenliste abgeschafft, Antrag 2 von Monika Fischer wurde übergangen, da mit Antrag 1 eine Grundsatzentscheidung getroffen wurde.





Antrag 3 von Andy Kohn
In Antrag 3 forderte Andy eine optionale Bestellung des DHV-Info als PDF, statt Druckmagazin. Dadurch könnten Transport-, Druckkosten und Co2 gespart werden. Die Argumentation einiger Delegierter ist mir jetzt noch schleierhaft, "Ich habe lieber etwas aus Papier in der Hand, als am PC zu lesen" ist doch kein Gegenargument für ein optionales(!!) DHV-Info als PDF.
Wieso dieser Antrag nicht angenommen wurde, bekomme ich einfach nicht in meinen Kopf. Wäre nett, wenn mir das jemand erklären könnte.

Antrag 4 von Andy Kohn
Dieser Antrag war wohl von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Andy beantragte, dass der DHV die Co2-Emissionen die durch Geschäftsflüge des Vorstands und der Geschäftsführung entstehen, durch Co2-Zertifikate auszugleichen. Die Gegenargumente, z.B. dass sei laut Satzung nicht Ziel des DHV, zeigen, wie wenig das Thema Umweltschutz bei den Bürgern angekommen ist. Umweltschutz geht uns alle etwas an und man sollte nicht immer nur sagen:" Die Anderen verursachen aber viel mehr Co2", sondern bei sich selbst anfangen!
Der Antrag wurde mit wenigen Gegenstimmen abgelehnt.

Antrag 5 von Andy Kohn

Antrag Nummer 3 von Andy, diesmal wollte er aufzeigen wie umweltschädlich unser Sport durch die vielen Autofahrten, Flüge auf die Südhalbkugel etc. ist. Um dies auch weniger interessierten Fliegern zu zeigen, forderte er eine Anfertigung eines Flyers, der über alles Wichtige informiert.
Solch ein Flyer wäre, das ist vollkommen klar, nicht gut für unseren Sport, deshalb verstehe ich die Entscheidung diesen Antrag abzulehnen.
Hier gibt es geeignetere Medien als einen öffentlichen Flyer, vielleicht das DHV-Info oder der Mitgliederbereich auf der DHV Homepage.
Die Gegenargumente mancher Delegierter waren aber auch wieder haarsträubend, z.B. "Fliegen an sich ist doch vollkommen umweltverträglich, wir benutzen die Kraft der Sonne. Das wir die Anfahrt zum Startplatz zum Fliegen zählen, ist ja vollkommener Schwachsinn.".
Natürlich - würde ich nicht Fliegen, würde ich schließlich auch 5 Mal die Woche den Kandel hoch- und runterfahren oder für ein Wochenende in Greifenburg oder Bassano 800km zurücklegen.

Die restlichen Anträge möchte ich gekürzt zusammenfassen.
Henry Maek hätte gerne eine Integralhelmpflicht beim Windenschlepp gehabt, da dieser einigen Drachenpiloten das Gesicht gerettet hat, da diese bei einem Schleppunfall auf einer Asphaltbahn eventuell auf dem Bauch liegend über den Asphalt rutschen, ohne Integralhelm sehr schmerzhaft!
Eine Pflicht wäre eine Änderung des Gesetzes, darüber kann die Mitgliederversammlung nicht entscheiden, der Integralhelm wird aber immer empfohlen.

Die Anträge über die Kürzung des Sportbudgets wurden zurückgezogen, da das aktuelle Budget kleiner war als erwartet.

Ab nächstem Jahr gibt es einen Deutschen Meister in der Sportklasse, bisher gab es diesen nur in der offenen Klasse.

Der letzte Antrag forderte, dass der DHV alle Geräte, egal von welcher Prüfstelle, in seine Gerätedatenbank aufnimmt. Der DHV ist ein Pilotenverband und sollte daher unabhängig von der Prüfstelle, alle geprüften Schirme auflisten.
Der Antrag wurde abgelehnt, weil es wohl demnächst eine Liste vom LBA gibt, die alle Schirme beinhaltet. Im DHV-Info und auf der Homepage werden die von der ParaAcademy oder der EAPR geprüften Schirme aber trotzdem nicht erwähnt. Schade, ich hätte gerne eine Marktübersicht ohne Zensur gehabt.

Im letzten Tagespunkt wurde über den nächsten Veranstaltungsort der JHV statt? Zur Auswahl standen Heidelberg, Leipzig und die Rhein-Mosel-Lahn Flieger. Leipzig hat gewonnen und so geht es 20 Jahre nach der ersten JHV im Osten, wieder in die neuen Bundesländer.

Das war mein "kurzer" Bericht über die Jahreshauptversammlung.
Die Sportlertagung habe ich bewusst ausgelassen, um die Größe des Berichts nicht ins Unendliche zu steigern.
Nur so viel:
Harald, Max und ich haben unsere Preise bekommen, mit Max hab ich Frieden geschlossen und K-P hat den 2. Preis in der Deutschen Streckenflugmeisterschaft überreicht bekommen.
Ich freu mich über mein Gurtzeug und die 2 schicken Pokale, Max sich über eine Leichtrettung, Harald bekam ein Overall und K-P einen Charly Insider- Helm.(Die Verteilung, dass der 2. der Deutschen Streckenflugmeisterschaft, weniger gewinnt, als der 3. im FunCup, ist natürlich fragwürdig.)

Zum Schluss möchte ich noch eines loswerden:
Während der gesamten JHV herrschte eine Diskussionskultur, für die in jeder meiner Schulstunden mindestens 20 Leute Strafarbeiten bekommen hätten oder aus dem Klassenzimmer verwiesen worden wären.

Bis bald,
Chris

DHV offiziell

Fotogallery am Ende des Textes

30 Jahre DHV galt es zu feiern. 1979 gründeten engagierte Drachenpiloten den Deutschen Hängegleiterverband (DHV). Das Drachenfliegen erhielt eine solide Grundlage. 1987 nahm der Verband die junge Sportart Gleitschirmfliegen mit auf. Das idyllische Samerberg zu Füßen der Hochries bot den Rahmen für das außergewöhnliche Jubiläum, dem sich die jährliche Jahrestagung anschloss. Ausgerichtet von den Gleitschirm- und Drachenfliegern Hochries-Samerberg, dem GSC Inntal und den Brannenburger Bergdohlen. Der Samerberger Bürgermeister Huber und der DHV-Vorsitzende Charlie Jöst eröffneten die Feierstunde.

Charlie Jöst erinnerte an den amerikanischen Luftfahrtpionier Francis Rogallo. Beim 10-jährigen Jubiläum war er Ehrengast, erinnerte auf Vorbehalte wegen der Gefährlichkeit des Flugsports an Otto Lilienthals Worte: „Hätte Gott gewollt, dass der Mensch nicht fliegt, hätte er ihm keinen Verstand gegeben.“ Charlie Jöst kannte den Erfinder moderner Gleitschirme und Lenkdrachen gut und drehte einen Film über ihn. Der auf Aerodynamik spezialisierte Ingenieur patentierte 1948 eine nur aus Stoff und Schnüren bestehende Tragfläche. Diese ermöglichte es erstmals, ohne andere Antriebe durch die Luft zu gleiten. Im Unterschied zu damaligen Rundkappenfallschirmen war sie dreieckig geformt und wurde als "Rogallo"-Dreiecksform berühmt. Rogallo starb im September im Alter von von 97 Jahren in Southern Shores im US-Bundesstaat North Carolina.
Zum Jubiläum waren eine Reihe Ehrengäste geladen.

Speedflying ist ein alter Hut. Die Brüder Strasilla meldeten den Skywing bereits 1979 zum Patent an. Udo war als Professor bei der NASA in den USA beschäftigt. Ausgemusterte Flächenfallschirme ließ er Bruder Dieter zukommen. Der entwickelte daraus einen Schirm mit dem er den Monte Rosa Gletscher rauf segelte und runter flog. „Mir wird Angst und Bange, wenn ich heute an den Flug vom Jungfraujoch denke, 2000 Höhenmeter unter mir und nicht mal einen Notschirm dabei. Doch eines ist geblieben. Ich hatte damals eine so eine große Freude am Fliegen und habe diese Freude heute noch.“
Die Strasillas trafen mit Andrea Kuhn zusammen. Unglaublich welche Vorstellung der Schweizer in einem 20 Jahre alten Filmbeitrag unter einem Gleitschirm hängend auf einem Snow-Wakeboard bot. Die Begeisterung der Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt hielt sich damals in Grenzen.

30 Jahre DHV – 20 Jahre Mauerfall. Ein Blick zurück. Drachenfliegen war verboten in der DDR. Zu spüren bekam das Michael Serner. Er bezahlte seine Leidenschaft mit einem Gefängnisaufenthalt. Schon 1983 hatte die Stasi Bilder von ihm gemacht. Seine Wohnung war komplett verwanzt. „Kurz vorm Mauerfall bot mir die DDR-Führung an, einen Drachenflugverein in Cottbus zu gründen. Sie erhofften, durch kleine Zugeständnisse den Zerfall aufhalten. Doch das Schiff war bereits gesunken“. Michael ist heute Vorsitzender des 1. Cottbuser Drachen- und Gleitschirmvereins.

Weltmeister in drei Klassen. Ein Rekord, den so schnell kein Pilot toppen wird. Champion Alex Ploner arbeitete am neuen Thermikflug-Lehrfilm des DHV mit. Wie wird man Weltmeister? „Viel fliegen und vor allem Spaß am Fliegen haben“, rät der bodenständige Südtiroler.

Der DHV hat einen älteren kleinen Bruder. Den SHV (Schweizer Hängegleiterverband), 35 Jahre alt. Präsident Dr. Daniel Riner und Geschäftsführer Hans-Peter Denzler gratulierten gern zum Verbandsgeburtstag. Im Gedächtnis geblieben ist ihnen Heiner Geislers Feststellung: „Leichtathletik ist Maloche, Fußball Arbeit, doch Fliegen ist Kunst, hohe Kunst.“ Dem DHV bescheinigten sie eine Vorreiter- und Vorbildrolle im motorlosen Flugsport.

„Take care and have fun, gab uns Francis Rogallo mit auf dem Weg“, hebt DHV-Geschäftsführer Klaus Tänzler in seiner Rede hervor. Weg vom Motto der Anfangsjahre „Opfer müssen gebracht werden“ war die Triebfeder des jungen Verbandes. Prüfung der Fluggerät und Regulierung der Ausbildung waren Meilensteine in der 30jährigen Erfolggeschichte. Sichtlich erfreut präsentiert Klaus Tänzler den aktuellen Mitgliederstand: 34.000, die höchste Mitgliederzahl seit Gründung. Nicht zuletzt ein Verdienst der Vereine, das ehrenamtliche Rückgrat des DHV.

Licht aus, Spot an! „I believe, I can fly“, eine ästhetische und akrobatische Choreografie der anmutigen Mädchen des Münchner Sporttheaters. Mit anhaltendem Beifall quittierten die Delegierten die faszinierende Vorstellung. Ein gelungener Abschluss der Feierlichkeiten!

Der offizielle Teil der JHV begann mit der Feststellung der Regularien. Die Versammlung war beschlussfähig, die Tagesordnung wurde angenommen und das Protokoll 2008 genehmigt.
„Das BMV (Bundesministerium für Verkehr) hat der Erprobung des E-Lifts als Aufstiegshilfe für ein Jahr zugestimmt“, begann der DHV-Vorsitzende seinen Bericht. Zur überfälligen Reform durchgerungen hat sich der DAeC. Die neue Satzung ist verabschiedet, der DHV als ordentliches Mitglied stimmberechtigt.
Zeit für Abschied. Dank an Noldi Schmid, das dienstälteste Kommissionsmitglied gibt den Stab weiter an Gerhard Peter, neugewählter Regionalbeirat Südost. Dank an Rudl Bürger, Axel Stuckenberger und Matthias von Necker. Rüdl Bürger war als Teamchef Motor der beispiellosen Erfolggeschichte des Damen-Drachennationalteams. Peter Achmüller übernimmt das Steuer. Auf drei ereignisreiche Jahre als Sportvorstand blickt Axel Stuckenberger zurück Detailliert geht er auf die sportlichen Erfolge 2009 ein. Erneuter Nachwuchs steht vor der Tür, deshalb steht er nicht mehr zu Wahl.
Seit 2005 organisiert Matthias von Necker die DHV-Jugendarbeit. Nikolaus Kurcz führt die erfolgreiche Arbeit weiter. Viel Unterstützung sichert ihm der zweite Vorstand Frank Herr zu.
Zu Sicherheit und Flugbetrieb nimmt Vorstand Uli Schmottermeyer Stellung. Vorbildlich ist die Analyse der Unfälle auf der DHV-Homepage. „Geländezulassung ist moderne Sklavenarbeit“, würdigt er das außerordentliche Engagement der Vereine.
„Die neuen LTF (Lufttüchtigkeitsforderungen) sind vom LBA genehmigt worden und treten demnächst in Kraft“, stellt Technikvorstand Jürgen Rüdiger zufrieden fest. Die Forderungen des DHV sind im wesentlichen umgesetzt. Mittlerweile gibt es drei zugelassene Musterprüfstellen. Der DHV lässt nur noch ein Drittel der Gleitschirme zu.
Trotz Wirtschaftskrise sind die Ausbildungszahlen gleichbleibend hoch. „Zufrieden bin ich, dass wir in den letzten Jahren keinen tödlichen Unfall in der Ausbildung zu verzeichnen hatten“, berichtet Waldemar Obergfell, Ausbildungsvorstand. Der Fortbildungsgedanke trägt Früchte.

Das zweite Jahr in Folge schließt der DHV mit einem deutlichen Minus (2008: - 189.000 Euro, Hochrechnung 2009: - 206.500 Euro) ab. Der Einbruch in der Technik konnte durch gezielte Einsparungen gemildert aber nicht gänzlich aufgefangen werden. Die negative Bilanz war geplant und wurde durch einen Teil der umfassenden Rücklagen abgedeckt. Doch erscheint Licht am Horizont. 2010 wird die schwarze Null angepeilt. Ingesamt steht der Verband auf einem soliden finanziellen Fundament.

Die Kassenprüfer Bettina Stang und Henry Maek gaben ihren Kassenprüfbericht ab und empfehlen uneingeschränkt die Entlastung des Vorstands. Die Delegierten entlasten mit einer Gegenstimme den Vorstand. Die Kasse 2009 werden Hermann Klein und Jürgen Müller prüfen.
Der Vorsitzende Charlie Jöst wird einstimmig im Amt bestätigt. Neuer Sportvorstand ist Ralph Schlöffel.
Mit wenigen Gegenstimmen genehmigen die Delegierten den Wirtschaftsplan 2010 mit einer kleinen Änderung. Der Etat der Jugend wird auf Bestreben Matthias von Neckers auf 18.000 Euro aufgestockt.

Folgende Anträge fanden die Zustimmung der Delegierten: Aufhebung des Beschlusses der letzten Jahrestagung „Veröffentlichung der Delegiertennamen im Internet“, Antrag zur Geschäftsordnung auf Behandlung der Anträge zur Ausrichtung der Jahrestagung 2010 nach dem Wirtschaftsplan 2010, beide von der Vorstandschaft, Hans Bausenweins Antrag auf einen Deutschen Meister in der Serienklasse und Henry Maeks Empfehlung auf das Tragen von Integralhelmen bei Schlepp-Starts.
Gleich drei Vereine bewarben sich um die Jahrestagung 2010. Kurpfälzer Gleitschirmflieger Heidelberg, Luftsportverein Neuseenland Leipzig und Gleitschirm-Fliegerfreunde Rhein-Mosel-Lahn. Das Rennen machte Leipzig. Konstruktiv und intensiv tagten der Vorstand und die Delegierten, verdient war der Sturm aufs reichhaltige Buffet. Gestärkt waren sie bereit für die DHV-Party mit Open End!